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Willkommen an der FOSBOS Neuburg!

Willkommen an der FOSBOS Neuburg an der Donau – hier führen wir zum (Fach-)Abitur in den Ausbildungsrichtungen Gesundheit, Technik, Sozialwesen sowie Wirtschaft und Verwaltung.

Praxis und Theorie greifen dabei ineinander: In der 11. Klasse gehört die fachpraktische Ausbildung fest dazu, ergänzt durch persönliche Beratung und klare Einstiegswege über Vorklasse und Vorkurs.

Fachoberschule

Die Fachoberschule in Neuburg an der Donau führt in den Ausbildungsrichtungen Gesundheit, Technik, Sozialwesen sowie Wirtschaft und Verwaltung zur (Fach-)Hochschulreife – praxisnah dank der fachpraktischen Ausbildung in der 11. Klasse.

Wer Grundlagen auffrischen möchte, startet über Vorklasse oder Vorkurs. Wahlpflichtfächer helfen, das eigene Profil zu schärfen.

Berufsoberschule

Die Berufsoberschule Neuburg an der Donau bietet drei Wege passend zum eigenen Profil: Technik sowie Wirtschaft und Verwaltung – mit klaren Infos zu Zulassung, Wahlpflichtfächern und Beratung für einen sicheren Start bis zur Fachhochschulreife oder Hochschulreife.

Wer zusätzlich vertiefen möchte, findet mit der 13. Klasse und dem Seminarfach den nächsten Schritt.

Aktuelles aus dem Schulleben

Exkursion der 11. Klassen Gesundheitswissenschaften ins DigiLLab der TU München

23.07.2026 Am 09.07. und 14.07.2026 besuchten die 11. Klassen des Fachbereichs Gesundheitswissenschaften das DigiLLab der Technischen Universität München (TUM). In dem modernen Lehr- und Lernlabor erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in verschiedene Studiengänge sowie in die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Nach einer kurzen Einführung wurden die Klassen in Kleingruppen aufgeteilt. Dabei durchliefen alle Gruppen nacheinander die verschiedenen Stationen des DigiLLabs und konnten so die unterschiedlichen Angebote umfassend kennenlernen. Eine Station beinhaltete eine ausführliche Führung durch das DigiLLab mit Frau Svenja Hill. Dabei standen Themen wie die Verarbeitung digitaler Daten und Datenschutz im Mittelpunkt. Auch die Frage, welche Informationen heute bereits über einzelne Personen gespeichert werden können, wurde erörtert. Darüber hinaus wurde das Smart Home vorgestellt und dessen vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Gesundheitsbereich diskutiert. Dabei wurden sowohl die Chancen als auch mögliche Risiken der Digitalisierung kritisch betrachtet. Zudem lernten die Schülerinnen und Schüler die Simulationspuppe „Nursing Anne“ kennen und erfuhren, wie sie in der Aus- und Weiterbildung verschiedener Gesundheitsberufe eingesetzt wird. An einer weiteren Station beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mithilfe von iPads mit dem menschlichen Bewegungsapparat. Durch digitale Anwendungen konnten Anatomie und Physiologie interaktiv erkundet werden. Im Anschluss wurde gemeinsam reflektiert, inwiefern solche digitalen Lernsettings aus Sicht der Schülerinnen und Schüler als motivierend empfunden werden. Ein besonderes Highlight war die Virtual-Reality-Station. Mithilfe von VR-Brillen konnten die Schülerinnen und Schüler den menschlichen Körper dreidimensional erleben, anatomische Strukturen aus nächster Nähe betrachten und diese virtuell erkunden. So wurde Anatomie auf eindrucksvolle Weise erlebbar gemacht. Zum Abschluss hatten die Schülerinnen und Schüler zudem die Möglichkeit, selbst Forschung zu erleben, indem sie an einem Pretest für einen Fragebogen im Rahmen einer Doktorarbeit teilnahmen. Die Exkursion bot den Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Einblick in die Verbindung von Gesundheitswissenschaften und digitalen Technologien. Gleichzeitig zeigte sie auf, welche Bedeutung digitale Kompetenzen für zukünftige Studien- und Berufsfelder im Gesundheitswesen haben. Das durchweg positive Feedback der Schülerinnen und Schüler unterstreicht den großen Mehrwert dieses abwechslungsreichen und praxisnahen Ausflugs. 

Zeitreise durch 100 Jahre Elektrotechnik

FOS-Schüler der Fachrichtung Technik der FOSBOS Neuburg besuchen das private Elektromuseum von Werner Benz
23.07.2026 Neuburg – Wie sah Elektrotechnik vor 100 Jahren aus? Welche Steckdosen, Messgeräte und Leitungen wurden früher verwendet? Antworten auf diese Fragen erhalten jedes Jahr Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Neuburg bei einem besonderen Lernort: dem kleinen privaten Elektromuseum von Elektromeister Werner Benz in der Ostermannstraße.  Organisiert wird der Besuch von Werkstattausbilder Alfred Hugl. Jährlich besuchen fünf bis sechs Gruppen aus vier Klassen der Fachrichtung Technik die außergewöhnliche Sammlung. Für die Jugendlichen ist der Rundgang eine spannende Zeitreise durch die Geschichte der Elektrotechnik – und zugleich eine eindrucksvolle Ergänzung zum Unterricht.  Werner Benz, heute 80 Jahre alt, sammelt bereits seit seiner Kindheit Elektrowerkzeuge, Installationsmaterialien und historische Geräte. Die Leidenschaft wurde ihm praktisch in die Wiege gelegt: Schon sein Vater Otto Benz, ebenfalls Elektriker, hatte zahlreiche Stücke aufbewahrt. Über die Jahrzehnte entstand daraus eine beachtliche Sammlung, die heute im Treppenhaus seines Wohnhauses, auf fünf Ebenen verteilt, liebevoll präsentiert wird.  Beim Blick in die dicht gefüllten Schaukästen eröffnet sich den Schülerinnen und Schülern die Entwicklung der Elektrotechnik über mehr als ein Jahrhundert. Zu sehen sind zahlreiche analoge Messgeräte, historische Elektrowerkzeuge, stoffisolierte Leitungen und Kabel sowie Steckdosen ohne Schutzleiter oder dreipolige Kraftstecker – Technik, die längst nicht mehr den heutigen Sicherheitsvorschriften entspricht, aber eindrucksvoll dokumentiert, wie sich elektrische Installationen im Laufe der Zeit verändert haben.  Mit großem Engagement und dem Fachwissen aus über 50 Jahren Berufserfahrung erklärt Werner Benz seinen jungen Gästen die Funktionsweise und den historischen Hintergrund der Exponate. Seine persönlichen Erfahrungen machen den Rundgang besonders lebendig. Nach seiner Lehre, die er 1960 bei der Firma Linzi begann, legte er 1969 die Meisterprüfung als Elektromeister ab. Über viele Jahre war er anschließend für die Stromversorgung des Bundeswehr-Flugplatzes in Neuburg verantwortlich.  Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich immer wieder erstaunt darüber, wie grundlegend sich Materialien, Sicherheitsstandards und Messtechnik im Laufe der Jahrzehnte verändert haben. Gerade im Zeitalter digitaler Technik wird deutlich, auf welchen Entwicklungen die moderne Elektrotechnik aufbaut.  Der Besuch bei Werner Benz ist deshalb längst zu einer festen Tradition der FOSBOS Neuburg geworden. Er verbindet technische Geschichte mit persönlicher Erfahrung und vermittelt den angehenden Technikern auf anschauliche Weise, wie sich ihr Berufsbild über Generationen hinweg entwickelt hat. Für viele Schülerinnen und Schüler bleibt der Rundgang durch das kleine Museum ein besonderes Erlebnis – und ein Blick zurück, der das Verständnis für die Technik von heute vertieft. 

Exkursion in das Wohnprojekt für minderjährige Flüchtlinge im Rahmen der Fachpraktischen Anleitung Sozialwesen

20.07.2026 Im Rahmen ihrer fachpraktischen Anleitung besuchten am 13. Juli 2026 Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Neuburg aus der Ausbildungsrichtung Sozialwesen das Wohnprojekt für minderjährige Flüchtlinge in Neuburg.   Nach der Begrüßung durch Herrn Sampel, den Leiter der Einrichtung, und dessen Stellvertreterin Frau Gascho erhielten die Schülerinnen und Schüler zunächst Informationen über die Entstehung und die Aufgaben des Wohnprojekts.   Die Einrichtung der stationären Jugendhilfe bietet jungen Menschen, die ohne ihre Familien z. B. aus der Ukraine, Syrien, Afghanistan oder Afrika nach Deutschland gekommen sind, ein sicheres Zuhause, pädagogische Betreuung sowie Unterstützung bei der Integration in Schule, Ausbildung und Gesellschaft.  Besonders eindrucksvoll war die Schilderung des Alltags der Jugendlichen. Die Betreuerinnen und Betreuer berichteten von den Herausforderungen, mit denen die jungen Menschen konfrontiert sind. Neben der Bewältigung von Fluchterfahrungen stehen das Erlernen der deutschen Sprache, die Orientierung in einem neuen kulturellen Umfeld sowie die Vorbereitung auf ein eigenständiges Leben im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit.  Ein besonderer Schwerpunkt der Exkursion lag auf dem Austausch zwischen den Fachkräften und den Schülerinnen und Schülern. In einer offenen Fragerunde zeigten sie großes Interesse an der interkulturellen Arbeit und den rechtlichen Rahmen-bedingungen der stationären Jugendhilfe.   Die Exkursion verdeutlichte eindrucksvoll, wie vielfältig und verantwortungsvoll die Arbeit im sozialen Bereich ist. Gleichzeitig förderte die Exkursion das Verständnis für die Lebenssituationen junger Geflüchteter und die Bedeutung von Integration, Unterstützung und gesellschaftlicher Teilhabe.  Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkraft Frau Siegel bedankten sich herzlich bei Herrn Sampel und Frau Gascho für die Offenheit, die interessanten Einblicke und die Zeit, die sie für den Besuch investiert haben.     Julia Siegel, Lehrkraft Fachpraktische Anleitung Sozialwesen 

Feierlicher Abschied für 228 Abiturientinnen und Abiturienten der FOSBOS Neuburg

20.07.2026 Mit einer stimmungsvollen Abschlussfeier verabschiedete die FOSBOS Neuburg am Mittwoch, dem 8. Juli, ihre Absolventinnen und Absolventen der 12. und 13. Klassen. Mehr als 600 Schülerinnen und Schüler, Eltern, Angehörige und Lehrkräfte füllten die frisch renovierte Turnhalle der Schule und sorgten für einen festlichen Rahmen. Bereits vor der Feier hatte ein ökumenischer Gottesdienst Gelegenheit geboten, innezuhalten und Dankbarkeit auszudrücken.  Im Mittelpunkt standen die 228 Abiturientinnen und Abiturienten. 203 von ihnen legten ihre Prüfungen an der Fachoberschule ab, 25 Absolventinnen und Absolventen taten dies an der Berufsoberschule. Besonders herausragende Leistungen erzielten Elisabeth Andraschko (FOS) sowie Niklas Bauer (BOS), die jeweils die Traumnote 1,00 erreichten. Johanna Stangl (BOS) schloss mit einem Notendurchschnitt von 1,06 ebenfalls hervorragend ab.  Die Fach- und Berufsoberschule eröffnet jungen Menschen vielfältige Bildungswege. Je nach besuchter Jahrgangsstufe können die Schülerinnen und Schüler den mittleren Schulabschluss, die Fachhochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife oder – mit dem Nachweis einer zweiten Fremdsprache – die allgemeine Hochschulreife erwerben.   Mit einer Wassermetapher eröffnete Frau Dr. Eva Hertle, Leiterin des Beruflichen Schulzentrums Neuburg, ihre Ansprache. Wasser stehe für Leben, Wandel und Anpassungsfähigkeit, verbinde Menschen über Grenzen hinweg und erinnere zugleich an die Verantwortung für die Umwelt. Den Absolventinnen und Absolventen gab sie den Wunsch mit auf den Weg, den Mut zu haben, immer wieder „neue Ufer zu entdecken“.  Einen optimistischen Blick auf die Zukunft warf anschließend Bildungsreferent Prof. Dr. Werner Widuckel. Veränderungen seien kein Grund zur Sorge, sondern immer auch Ausdruck von Entwicklung. Gleichzeitig richtete er einen Appell an die Erwachsenen: Wer jungen Menschen Zuversicht vermitteln wolle, müsse selbst Chancen erkennen und dürfe nicht ständig das Negative in den Vordergrund stellen.  Die Dritte Bürgermeisterin der Stadt Neuburg, Frau Schlusnus, ermutigte die Absolventinnen und Absolventen, ihren eigenen Weg zu gehen. Es gelte, nicht den Stimmen anderer zu folgen oder das Leben anderer zu leben, sondern auf die eigene innere Stimme zu hören und den persönlichen Überzeugungen treu zu bleiben.  Dass den Absolventinnen und Absolventen viele Wege offenstehen, brachte Prof. Dr. Oliver Blask vom Elternbeirat in einem Satz auf den Punkt: „Alles ist möglich – und nur sehr wenig ist unmöglich.“ Den Schlusspunkt der Redebeiträge setzten Lilja Raba und Valentin Stadlbauer von der SMV. Sie beschrieben den Abschlusstag als einen Wendepunkt zwischen Vertrautem und Neuem. Mit dem Ende der Schulzeit beginne die Freiheit, den eigenen Weg zu suchen und herauszufinden, wer man sein möchte. Zugleich blickten sie dankbar auf eine Zeit zurück, die sie geprägt und zu den Menschen gemacht habe, die sie heute seien.  Den Abschluss der Reden übernahm Martina Wenzel, ständige weitere Stellvertreterin der Schulleiterin. Sie wünschte den Absolventinnen und Absolventen Mut, Optimismus, Weitsicht, Gelassenheit, Glück und vor allem Gesundheit für ihren weiteren Lebensweg. Dabei griff sie das Leitmotiv des Wassers aus der Eröffnungsrede noch einmal auf und zitierte: „Die Kraft des Wassers liegt nicht in seiner Stärke, sondern in seiner Beständigkeit.“ Ein Gedanke, der den Bogen zwischen Aufbruch und Ausdauer spannte und der Feier einen stimmungsvollen Abschluss verlieh.  Für den musikalischen Rahmen sorgte die Schulband mit gleich vier Sängerinnen.  Mit der feierlichen Übergabe der Abschlusszeugnisse endete ein besonderer Tag. Die Stimmung in der Halle war gleichermaßen feierlich wie gelöst. Stolz, Erleichterung und Vorfreude auf die Zukunft waren überall spürbar. Für die Absolventinnen und Absolventen beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt – an Hochschulen und Universitäten, in Ausbildungsbetrieben oder auf anderen beruflichen Wegen. Die FOSBOS Neuburg hat ihnen dafür ein solides Fundament mit auf den Weg gegeben und einmal mehr ihre zentrale Bedeutung als Bildungsstandort für die gesamte Region unter Beweis gestellt. 

Terminvorschau

Mi.
29.07.26
Sonstige Prüfungen
Eignungsprüfung FOSBOS; Uhrzeiten und Fächer werden noch bekannt gegeben