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Willkommen an der FOSBOS Neuburg!

Willkommen an der FOSBOS Neuburg an der Donau – hier führen wir zum (Fach-)Abitur in den Ausbildungsrichtungen Gesundheit, Technik, Sozialwesen sowie Wirtschaft und Verwaltung.

Praxis und Theorie greifen dabei ineinander: In der 11. Klasse gehört die fachpraktische Ausbildung fest dazu, ergänzt durch persönliche Beratung und klare Einstiegswege über Vorklasse und Vorkurs.

Fachoberschule

Die Fachoberschule in Neuburg an der Donau führt in den Ausbildungsrichtungen Gesundheit, Technik, Sozialwesen sowie Wirtschaft und Verwaltung zur (Fach-)Hochschulreife – praxisnah dank der fachpraktischen Ausbildung in der 11. Klasse.

Wer Grundlagen auffrischen möchte, startet über Vorklasse oder Vorkurs. Wahlpflichtfächer helfen, das eigene Profil zu schärfen.

Berufsoberschule

Die Berufsoberschule Neuburg an der Donau bietet drei Wege passend zum eigenen Profil: Technik sowie Wirtschaft und Verwaltung – mit klaren Infos zu Zulassung, Wahlpflichtfächern und Beratung für einen sicheren Start bis zur Fachhochschulreife oder Hochschulreife.

Wer zusätzlich vertiefen möchte, findet mit der 13. Klasse und dem Seminarfach den nächsten Schritt.

Aktuelles aus dem Schulleben

Freundlichkeit, die verbindet

„A Random Act of Kindness“ an der FOSBOS Neuburg
15.06.2026 „Wenn wir irgendetwas unterschätzen im Leben – dann ist es die Wirkung der Freundlichkeit.“ Mit diesem Gedanken von Marc Aurel stand an der FOSBOS Neuburg in den Wochen zwischen Ostern und Pfingsten alles im Zeichen der Menschlichkeit. Unter dem Motto „A Random Act of Kindness“ setzte die Schulgemeinschaft ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Wertschätzung und ein respektvolles Miteinander.  Gerade in einer Zeit, in der Hektik, Leistungsdruck und Sorgen viele Menschen begleiten, gewinnen kleine Gesten oft eine besondere Bedeutung. Ein ehrliches Kompliment, ein aufmunterndes Wort oder eine unerwartete Hilfestellung machen den Alltag heller und schenken Mut. Genau diese Momente wollte das Team der „Helfer in (seelischen) Notsituationen“ bewusst in den Mittelpunkt rücken.  Dafür entstand in der Schule nach und nach ein „Band der Freundlichkeit“: Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte hielten auf bunten Kärtchen fest, welche freundlichen Taten sie erlebt oder selbst weitergegeben hatten. Die Karten wurden anschließend in der Aula aufgehängt und wuchsen Tag für Tag zu einer beeindruckenden Sammlung kleiner und großer Gesten heran.  So entstand nicht nur ein farbenfrohes Bild gelebter Gemeinschaft, sondern auch ein sichtbarer Beweis dafür, wie viel Gutes im Alltag geschieht – oftmals leise, unscheinbar und dennoch von großer Wirkung.  Die Aktion machte deutlich: Freundlichkeit ist ansteckend. Sie verbindet Menschen, stärkt das Miteinander und zeigt, dass bereits kleine Gesten einen großen Unterschied machen können. 

FOSBOS setzt im Rahmen von Blue Demonstration ein Zeichen für den Schutz der Meere

15.06.2026 Mit einer Vielzahl kreativer Aktionen hat die FOSBOS im Rahmen des Earth Day und der „Blue Demonstration“ ein starkes Zeichen für den Schutz der Meere gesetzt. Im Mittelpunkt stand dabei insbesondere das Problem von Plastikmüll in den Ozeanen und dessen weitreichende Folgen für das marine Ökosystem.  Die „Blue Demonstration“ versteht sich als sichtbares Zeichen für den Schutz der Weltmeere: Die Farbe Blau steht dabei symbolisch für Wasser und Ozeane. Gleichzeitig soll die Aktion Aufmerksamkeit schaffen und das Bewusstsein dafür stärken, wie dringend Maßnahmen gegen die Verschmutzung der Meere erforderlich sind.  Die Schülerinnen und Schüler – vor allem aus der 13. Klasse der Ausbildungsrichtung Technik sowie unterschiedlichen Kunstklassen – zeigen eindrucksvoll, welches Leid durch Plastikmüll für Meerestiere entsteht und wie stark letztlich auch der Mensch davon betroffen ist. Neben informativen Beiträgen werden auch mögliche Lösungsansätze vorgestellt.  Das Projekt ist Teil der Kooperation im Nachhaltigkeitsnetzwerk der Neuburger Schulen. Alle beteiligten Schulen setzten ihre Aktionen zeitgleich am Earth Day um und machten so gemeinsam auf die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Umweltschutz aufmerksam.  Ein besonderes Highlight waren 15 selbst produzierte Videos, in denen die Jugendlichen verschiedene Aspekte des Themas kreativ aufbereiteten. Ergänzt wurde die Ausstellung durch große, aus Müll gestaltete Walfiguren sowie kunstvoll aus Steckschaum gebastelte Fische, die noch bis zum Schuljahresende in der Aula präsentiert werden.  Beteiligt an der Umsetzung waren insbesondere die Nachhaltigkeitsbeauftragte Cornelia Euringer-Klose (Videoprojekte der 13. Klasse) sowie Anne Schwarze, die das Projekt im Bereich der künstlerischen Umsetzung begleitete. Unterstützt wurde die Aktion durch Isabel Altrichter,die die Koordination der Ausstellung übernahm. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern sorgten sie dafür, dass die verschiedenen Projektteile – von Film über Kunst bis hin zur Ausstellung – zu einem stimmigen Gesamtbild zusammengeführt wurden.  Mit der Aktion will die Schulfamilie nicht nur informieren, sondern vor allem zum Nachdenken anregen und eine Diskussion über den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen anstoßen. 

Rollstuhlerfahrung hautnah

Perspektiven wechseln, Inklusion erleben
15.06.2026 Auch in diesem Schuljahr wurde an unserer Schule wieder ein Selbsterfahrungsworkshop zum Thema Rollstuhlfahren angeboten. Unter der Leitung von Sebastian Riesinger (FS13) erhielten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte die Möglichkeit, sich intensiv mit den Herausforderungen und Chancen von Mobilität im Rollstuhl auseinanderzusetzen.  Zu Beginn gewährte Sebastian, selbst Rollstuhlnutzer und leidenschaftlicher Rollstuhlbasketballer, sehr persönliche Einblicke in seinen Alltag. Er schilderte anschaulich, mit welchen Barrieren er im öffentlichen Raum konfrontiert ist, aber auch, welche Fortschritte im Sinne der Inklusion bereits erzielt wurden. Seine offene und authentische Art machte es den Teilnehmenden leicht, sich auf das Thema einzulassen.  Im praktischen Teil des Workshops konnten alle Teilnehmenden selbst aktiv werden: Das Fahren im Rollstuhl wurde sowohl im Schulgebäude als auch im Außenbereich erprobt. Dabei wurde schnell deutlich, wie viel Geschick, Kraft und Koordination erforderlich sind, um alltägliche Situationen zu meistern – sei es das Durchqueren enger Räume oder das Überwinden kleinerer sowie größerer Hindernisse.  Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Rollstuhlbasketball. Nach einer Einführung in grundlegende Fahr- und Balltechniken sowie das Regelwerk ging es direkt aufs Spielfeld. Unter Sebastians Anleitung übten die Teilnehmenden Dribbling, Passen und gezieltes Werfen – und stellten dabei fest, wie anspruchsvoll es ist, gleichzeitig den Rollstuhl zu kontrollieren und das Spiel im Blick zu behalten.  Der Workshop bot damit erneut weit mehr als nur theoretisches Wissen: Durch das eigene Erleben und insbesondere durch die intensive sportliche Erfahrung konnten die Teilnehmenden einen nachhaltigen Perspektivwechsel vollziehen.  

Schülerin der FOSBOS Neuburg überzeugt bei „Jugend forscht“ und erhält Forschungspraktikum in Leipzig

06.05.2026 München/Neuburg – Ilka Schade, Schülerin der 13. Klasse im Ausbildungszweig Gesundheit der FOSBOS Neuburg, hat erfolgreich am Jugend forscht Landeswettbewerb Bayern teilgenommen, der in München bei Rohde & Schwarz ausgerichtet wurde. Ihre Teilnahme folgte auf den 1. Preis beim Regionalwettbewerb in Ingolstadt und stellt bereits die zweite Qualifikation einer Schülerin der FOSBOS Neuburg für den Landeswettbewerb dar.  Im Zentrum ihrer Arbeit stand die Untersuchung der Zersetzungsgeschwindigkeit sowie der entstehenden Gasprodukte zweier biologisch abbaubarer Kunststoffe unter Kompostbedingungen. Ziel der Forschung war es, die tatsächliche Nachhaltigkeit dieser Materialien unter kontrollierten Bedingungen kritisch zu bewerten.  Für die experimentelle Umsetzung entwickelte die Schülerin eine geschlossene Kompostapparatur. In den Versuchsansätzen befanden sich jeweils Kompost und Biomasse, ergänzt durch entweder eine biologisch abbaubare Handyhülle oder einen kompostierbaren Biomüllbeutel. Die entstehenden Gase wurden über mehrere Monate hinweg mittels Gaschromatographie auf Wasserstoff, Sauerstoff, Methan und Kohlenstoffdioxid unter aeroben wie auch anaeroben Bedingungen analysiert. Ergänzend erfolgten Massenbestimmungen sowie mikroskopische Untersuchungen der Proben.   Die Ergebnisse zeigten deutliche Unterschiede zwischen den Materialien: Der Biomüllbeutel zersetzte sich nahezu vollständig, während bei der Handyhülle noch feste Bruchstücke vorhanden waren. Gleichzeitig wurden in beiden Ansätzen erhebliche Mengen an Kohlenstoffdioxid und Methan freigesetzt.   Aus klimapolitischer Sicht ist diese Gasbildung besonders relevant: Während Kohlenstoffdioxid als wichtiges Treibhausgas gilt, besitzt Methan ein deutlich höheres Treibhauspotenzial und wirkt kurzfristig um ein Vielfaches stärker auf die Erderwärmung. Die Ergebnisse der Arbeit verdeutlichen damit, dass biologisch abbaubare Kunststoffe zwar abbaubar sind, ihre tatsächliche Klimawirkung jedoch stark von den Kompostbedingungen abhängt und durch hohe Methanbildung kritisch zu bewerten ist.  Betreut wurde das Projekt von Dipl.-Chem. und Dipl.-Wirtsch.-Chem. Cornelia Euringer-Klose, die die Schülerin während der gesamten Forschungsarbeit fachlich begleitete und sich sehr stolz über die Leistung ihrer Schülerin zeigte. Sie freut sich, dass die Jury die Arbeit mit einem besonderen Erfolg würdigte: Neben der hohen fachlichen Qualität wurde Ilka Schade ein zweiwöchiges Forschungspraktikum am Helmholtz-Zentrum in Leipzig zugesprochen. Damit erhält sie die Möglichkeit, ihre wissenschaftlichen Fähigkeiten weiter zu vertiefen und Einblicke in aktuelle Forschungspraxis zu gewinnen. Für die Manchinger Schülerin ist das Projekt auch persönlich von großer Bedeutung, denn sie plant im Herbst ein Biochemie-Studium zu beginnen und sieht die Forschungserfahrung als ideale Vorbereitung auf ihren weiteren Bildungsweg.  Die Schulleitung zeigte sich ebenfalls sehr erfreut über den Erfolg. Martina Wenzel, Weitere Ständige Vertreterin der Schulleiterin, betonte die „hohe Qualität des Bereichs der Naturwissenschaften an der Schule“ und hob hervor, dass solche Leistungen das große Engagement an der FOSBOS Neuburg sichtbar machen.  Die Teilnahme an diesem hochkarätigen Wettbewerb und der erzielte Erfolg unterstreichen das hohe Engagement der Schülerinnen und Schüler der FOSBOS Neuburg, die auf dem Weg zum Abitur anspruchsvolle Forschungsprojekte auf hohem Niveau umsetzen. 

Terminvorschau

Für den BOS-Vorkurs sind noch Plätze frei; es werden noch Anmeldungen entgegengenommen.