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Willkommen an der FOSBOS Neuburg!

Willkommen an der FOSBOS Neuburg an der Donau – hier führen wir zum (Fach-)Abitur in den Ausbildungsrichtungen Gesundheit, Technik, Sozialwesen sowie Wirtschaft und Verwaltung.

Praxis und Theorie greifen dabei ineinander: In der 11. Klasse gehört die fachpraktische Ausbildung fest dazu, ergänzt durch persönliche Beratung und klare Einstiegswege über Vorklasse und Vorkurs.

Fachoberschule

Die Fachoberschule in Neuburg an der Donau führt in den Ausbildungsrichtungen Gesundheit, Technik, Sozialwesen sowie Wirtschaft und Verwaltung zur (Fach-)Hochschulreife – praxisnah dank der fachpraktischen Ausbildung in der 11. Klasse.

Wer Grundlagen auffrischen möchte, startet über Vorklasse oder Vorkurs. Wahlpflichtfächer helfen, das eigene Profil zu schärfen.

Berufsoberschule

Die Berufsoberschule Neuburg an der Donau bietet drei Wege passend zum eigenen Profil: Technik sowie Wirtschaft und Verwaltung – mit klaren Infos zu Zulassung, Wahlpflichtfächern und Beratung für einen sicheren Start bis zur Fachhochschulreife oder Hochschulreife.

Wer zusätzlich vertiefen möchte, findet mit der 13. Klasse und dem Seminarfach den nächsten Schritt.

Aktuelles aus dem Schulleben

Exkursion in das Wohnprojekt für minderjährige Flüchtlinge im Rahmen der Fachpraktischen Anleitung Sozialwesen

20.07.2026 Im Rahmen ihrer fachpraktischen Anleitung besuchten am 13. Juli 2026 Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Neuburg aus der Ausbildungsrichtung Sozialwesen das Wohnprojekt für minderjährige Flüchtlinge in Neuburg.   Nach der Begrüßung durch Herrn Sampel, den Leiter der Einrichtung, und dessen Stellvertreterin Frau Gascho erhielten die Schülerinnen und Schüler zunächst Informationen über die Entstehung und die Aufgaben des Wohnprojekts.   Die Einrichtung der stationären Jugendhilfe bietet jungen Menschen, die ohne ihre Familien z. B. aus der Ukraine, Syrien, Afghanistan oder Afrika nach Deutschland gekommen sind, ein sicheres Zuhause, pädagogische Betreuung sowie Unterstützung bei der Integration in Schule, Ausbildung und Gesellschaft.  Besonders eindrucksvoll war die Schilderung des Alltags der Jugendlichen. Die Betreuerinnen und Betreuer berichteten von den Herausforderungen, mit denen die jungen Menschen konfrontiert sind. Neben der Bewältigung von Fluchterfahrungen stehen das Erlernen der deutschen Sprache, die Orientierung in einem neuen kulturellen Umfeld sowie die Vorbereitung auf ein eigenständiges Leben im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit.  Ein besonderer Schwerpunkt der Exkursion lag auf dem Austausch zwischen den Fachkräften und den Schülerinnen und Schülern. In einer offenen Fragerunde zeigten sie großes Interesse an der interkulturellen Arbeit und den rechtlichen Rahmen-bedingungen der stationären Jugendhilfe.   Die Exkursion verdeutlichte eindrucksvoll, wie vielfältig und verantwortungsvoll die Arbeit im sozialen Bereich ist. Gleichzeitig förderte die Exkursion das Verständnis für die Lebenssituationen junger Geflüchteter und die Bedeutung von Integration, Unterstützung und gesellschaftlicher Teilhabe.  Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkraft Frau Siegel bedankten sich herzlich bei Herrn Sampel und Frau Gascho für die Offenheit, die interessanten Einblicke und die Zeit, die sie für den Besuch investiert haben.     Julia Siegel, Lehrkraft Fachpraktische Anleitung Sozialwesen 

Feierlicher Abschied für 228 Abiturientinnen und Abiturienten der FOSBOS Neuburg

20.07.2026 Mit einer stimmungsvollen Abschlussfeier verabschiedete die FOSBOS Neuburg am Mittwoch, dem 8. Juli, ihre Absolventinnen und Absolventen der 12. und 13. Klassen. Mehr als 600 Schülerinnen und Schüler, Eltern, Angehörige und Lehrkräfte füllten die frisch renovierte Turnhalle der Schule und sorgten für einen festlichen Rahmen. Bereits vor der Feier hatte ein ökumenischer Gottesdienst Gelegenheit geboten, innezuhalten und Dankbarkeit auszudrücken.  Im Mittelpunkt standen die 228 Abiturientinnen und Abiturienten. 203 von ihnen legten ihre Prüfungen an der Fachoberschule ab, 25 Absolventinnen und Absolventen taten dies an der Berufsoberschule. Besonders herausragende Leistungen erzielten Elisabeth Andraschko (FOS) sowie Niklas Bauer (BOS), die jeweils die Traumnote 1,00 erreichten. Johanna Stangl (BOS) schloss mit einem Notendurchschnitt von 1,06 ebenfalls hervorragend ab.  Die Fach- und Berufsoberschule eröffnet jungen Menschen vielfältige Bildungswege. Je nach besuchter Jahrgangsstufe können die Schülerinnen und Schüler den mittleren Schulabschluss, die Fachhochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife oder – mit dem Nachweis einer zweiten Fremdsprache – die allgemeine Hochschulreife erwerben.   Mit einer Wassermetapher eröffnete Frau Dr. Eva Hertle, Leiterin des Beruflichen Schulzentrums Neuburg, ihre Ansprache. Wasser stehe für Leben, Wandel und Anpassungsfähigkeit, verbinde Menschen über Grenzen hinweg und erinnere zugleich an die Verantwortung für die Umwelt. Den Absolventinnen und Absolventen gab sie den Wunsch mit auf den Weg, den Mut zu haben, immer wieder „neue Ufer zu entdecken“.  Einen optimistischen Blick auf die Zukunft warf anschließend Bildungsreferent Prof. Dr. Werner Widuckel. Veränderungen seien kein Grund zur Sorge, sondern immer auch Ausdruck von Entwicklung. Gleichzeitig richtete er einen Appell an die Erwachsenen: Wer jungen Menschen Zuversicht vermitteln wolle, müsse selbst Chancen erkennen und dürfe nicht ständig das Negative in den Vordergrund stellen.  Die Dritte Bürgermeisterin der Stadt Neuburg, Frau Schlusnus, ermutigte die Absolventinnen und Absolventen, ihren eigenen Weg zu gehen. Es gelte, nicht den Stimmen anderer zu folgen oder das Leben anderer zu leben, sondern auf die eigene innere Stimme zu hören und den persönlichen Überzeugungen treu zu bleiben.  Dass den Absolventinnen und Absolventen viele Wege offenstehen, brachte Prof. Dr. Oliver Blask vom Elternbeirat in einem Satz auf den Punkt: „Alles ist möglich – und nur sehr wenig ist unmöglich.“ Den Schlusspunkt der Redebeiträge setzten Lilja Raba und Valentin Stadlbauer von der SMV. Sie beschrieben den Abschlusstag als einen Wendepunkt zwischen Vertrautem und Neuem. Mit dem Ende der Schulzeit beginne die Freiheit, den eigenen Weg zu suchen und herauszufinden, wer man sein möchte. Zugleich blickten sie dankbar auf eine Zeit zurück, die sie geprägt und zu den Menschen gemacht habe, die sie heute seien.  Den Abschluss der Reden übernahm Martina Wenzel, ständige weitere Stellvertreterin der Schulleiterin. Sie wünschte den Absolventinnen und Absolventen Mut, Optimismus, Weitsicht, Gelassenheit, Glück und vor allem Gesundheit für ihren weiteren Lebensweg. Dabei griff sie das Leitmotiv des Wassers aus der Eröffnungsrede noch einmal auf und zitierte: „Die Kraft des Wassers liegt nicht in seiner Stärke, sondern in seiner Beständigkeit.“ Ein Gedanke, der den Bogen zwischen Aufbruch und Ausdauer spannte und der Feier einen stimmungsvollen Abschluss verlieh.  Für den musikalischen Rahmen sorgte die Schulband mit gleich vier Sängerinnen.  Mit der feierlichen Übergabe der Abschlusszeugnisse endete ein besonderer Tag. Die Stimmung in der Halle war gleichermaßen feierlich wie gelöst. Stolz, Erleichterung und Vorfreude auf die Zukunft waren überall spürbar. Für die Absolventinnen und Absolventen beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt – an Hochschulen und Universitäten, in Ausbildungsbetrieben oder auf anderen beruflichen Wegen. Die FOSBOS Neuburg hat ihnen dafür ein solides Fundament mit auf den Weg gegeben und einmal mehr ihre zentrale Bedeutung als Bildungsstandort für die gesamte Region unter Beweis gestellt. 

Jeder Mensch ist eine Bereicherung für unsere Gesellschaft

10.07.2026 Im Rahmen der fachpraktischen Anleitung durften die Klassen FG11a und FS11a    Frau Voglgsang von unserer Kooperationsschule, der Regens-Wagner-Berufsschule in Schrobenhausen, begrüßen. In ihrem Vortrag widmete sie sich dem wichtigen Thema Inklusion und regte die Schülerinnen und Schüler zunächst dazu an, ihre eigenen Vorstellungen davon zu äußern, was Inklusion für sie persönlich bedeutet. Im weiteren Verlauf stellte Frau Voglgsang verschiedene Förderschwerpunkte vor und ging der spannenden Frage nach, was eigentlich als „normal“ gilt. Ist Normalität am Verhalten, an der Intelligenz, am Einkommen oder an anderen Maßstäben festzumachen? Schnell wurde deutlich, dass sich Normalität kaum eindeutig definieren lässt. Eine kleine Geschicklichkeitsübung machte eindrucksvoll sichtbar, wie schnell jeder Mensch an seine Grenzen stößt. Wäre Perfektion der Maßstab, würden wir alle irgendwann durchs „Raster“ fallen. Gleichzeitig wurde deutlich, wie leicht Momentaufnahmen zu Wahrnehmungsfehlern und vorschnellen Urteilen führen können. Umso wichtiger ist es, Menschen offen und ohne Vorurteile zu begegnen. Ergänzend stellte Frau Voglgsang verschiedene Krankheitsbilder wie ADHS und Autismus vor. Dabei wurde klar, dass jeder Mensch mit seinen individuellen Fähigkeiten und Besonderheiten eine Bereicherung für unsere Gesellschaft ist. Ein gelingendes Miteinander braucht daher kein Mitleid, sondern Geduld, Humor, die Bereitschaft zum Perspektivwechsel und die Fähigkeit, das eigene Verhalten immer wieder kritisch zu reflektieren. Der Vortrag regte zum Nachdenken an und vermittelte den Schülerinnen und Schülern wertvolle Impulse für einen respektvollen, wertschätzenden und inklusiven Umgang mit Vielfalt.
„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“

Hospizarbeit und Palliative Care

23.06.2026 Im Rahmen der fachpraktischen Anleitung durfte die Klasse FG11b Frau Heske aus Ingolstadt zu einem besonderen Vortrag begrüßen. Sie stellte ihr Herzensthema – die Hospiz- und Palliativarbeit – vor und widmete sich dabei der Frage, was unter einem guten Sterben zu verstehen ist. Zu Beginn griff Frau Heske die Worte von Dr. Cicely Saunders, der Begründerin der Hospiz- und Palliativbewegung, auf: „Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“ Dieses Zitat verdeutlicht den Grundgedanken, Menschen am Lebensende ein würdevolles und möglichst beschwerdearmes Leben zu ermöglichen. Im weiteren Verlauf erläuterte sie wichtige Begrifflichkeiten sowie belastende Symptome am Lebensende. Dabei wurde deutlich, dass die Bedürfnisse sterbender Menschen weit über die rein medizinische Versorgung hinausgehen. Hilfe bedeutet oft, da zu sein, zuzuhören, Gesprächsangebote zu schaffen und Angehörige zu unterstützen. Besonders eindrucksvoll war ein Filmbeitrag, der die körperlichen Veränderungen während des Sterbeprozesses veranschaulichte. Dabei wurde vermittelt, dass unser Körper nicht nur über ein „Programm“ für Entwicklung und Wachstum verfügt, sondern auch über eines, das ein gutes Sterben ermöglicht. Darüber hinaus informierte Frau Heske über die Begleitung in Hospizen und auf Palliativstationen. Obwohl viele Menschen den Wunsch haben, zu Hause zu sterben, verstirbt fast die Hälfte aller Menschen im Krankenhaus. Umso wichtiger ist es, Betroffene und Angehörige frühzeitig zu unterstützen. Der Vortrag machte deutlich, dass es neben einer Ersten Hilfe auch eine „Letzte Hilfe“ braucht, wozu Wissen, Verständnis und Menschlichkeit im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer gehören. Die Schülerinnen und Schüler erhielten wertvolle Einblicke in ein sensibles Themenfeld und nahmen viele Denkanstöße für ihren privaten und zukünftigen beruflichen Weg mit.

Terminvorschau

Mi.
29.07.26
Sonstige Prüfungen
Eignungsprüfung FOSBOS; Uhrzeiten und Fächer werden noch bekannt gegeben