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Willkommen an der FOSBOS Neuburg!

Willkommen an der FOSBOS Neuburg a. d. Donau – hier führen wir zum (Fach-)Abitur in den Ausbildungsrichtungen Gesundheit, Technik, Sozialwesen sowie Wirtschaft & Verwaltung.

Praxis und Theorie greifen dabei ineinander: In der 11. Klasse gehört die fachpraktische Ausbildung fest dazu, ergänzt durch persönliche Beratung und klare Einstiegswege über Vorklasse und Vorkurs.

Fachoberschule

Die Fachoberschule in Neuburg a. d. Donau führt in den Ausbildungsrichtungen Gesundheit, Technik, Sozialwesen sowie Wirtschaft & Verwaltung zur (Fach-)Hochschulreife – praxisnah dank der fachpraktischen Ausbildung in der 11. Klasse.

Wer Grundlagen auffrischen möchte, startet über Vorklasse oder Vorkurs. Wahlpflichtfächer helfen, das eigene Profil zu schärfen.

Berufsoberschule

Die Berufsoberschule Neuburg a. d. Donau bietet drei Wege passend zum eigenen Profil: Gesundheit, Technik sowie Wirtschaft & Verwaltung – mit klaren Infos zu Zulassung, Wahlpflichtfächern und Beratung für einen sicheren Start.

Wer zusätzlich vertiefen möchte, findet mit der 13. Klasse und dem Seminarfach den nächsten Schritt.

Aktuelles aus dem Schulleben

Impulse im Advent

29.11.2025   Der Neuburger Nebel ist zäh,
die Tage werden immer noch kürzer, 
und bis man zu Hause ist, 
ist es schon wieder finster. 
Was hilft?
Mehr Licht!
Das ist das Thema der Advents-Impulse, die die Fachschaft Religion/Ethik erneut für die gesamte Schulgemeinschaft anbietet: 
Jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 7.40 bis 7.55 Uhr im Musiksaal. Innehalten, Ruhe finden, überraschen lassen – und den Tag anders beginnen. Jede und jeder ist herzlich eingeladen!* * Wie immer unabhängig von Religion oder Konfession.

„Vielfalt leben – Gemeinschaft stärken“

BSZ Neuburg wird für ‚Schulprofil Inklusion‘ ausgezeichnet
27.11.2025 Im Ministergang des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus am Salvatorplatz 2 herrschte am Vormittag des 24.11.2025 eine besondere Atmosphäre: Erwartungsfroh – und zutiefst menschlich. Anlass war die feierliche Auszeichnung von 43 weiteren Schulen, darunter die FOSBOS Neuburg und damit auch das gesamte Berufliche Schulzenrum Neuburg a.d. Donau, mit dem Schulprofil Inklusion. Zu Gast waren unter anderem die Leiterin des BSZ Neuburg, Frau Dr. Eva Hertle und ihre Weitere Ständige Vertreterin an der FOSBOS, Frau Martina Wenzel, außerdem Frau Christine Voglgsang, die Tandempartnerin der Regens-Wagner-Berufsschule Schrobenhausen sowie der Profilkoordinator an der FOSBOS Neuburg, Herr Benjamin Wipfler. Nicht dabei sein konnten Frau Esra Sinek und Frau Stefanie Haas von der FOSBOS Neuburg, die in der nur zweijährigen Implementierungsphase als Ansprechpartnerinnen beteiligt waren. Bereits zum Auftakt sorgte der Chor der Grundschule Puchheim Süd für Gänsehautmomente. Die Kinder sangen das Lied „Einer für alle und alle für einen“ – eine musikalische Botschaft, die den Geist der Veranstaltung treffend einfing. Kultusministerin Anna Stolz begrüßte die Anwesenden mit einer engagierten Rede. „Jeder kann alles schaffen, man muss nur daran glauben“, betonte sie und unterstrich damit den zentralen Anspruch bayerischer Inklusionspolitik. Sie machte deutlich, dass Inklusion weit über organisatorische Fragen hinausgeht: Es gebe keine Grenzen – Grenzen bestünden nur im Kopf. Inklusion heiße, Barrieren abzubauen – nicht zuletzt eben im Kopf. Inklusion sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Teamarbeit erfordere – Tag für Tag, mit Geduld, Mut und Kreativität. Besonders hob sie hervor, dass Inklusion bedeute, jedes Kind und jeden Jugendlichen mitzunehmen und seine Stärken zu fördern – unabhängig von individuellen Voraussetzungen. Die Schulen mit dem ‚Schulprofil Inklusion‘ zeigten Tag für Tag, wie vielfältiges Lernen gelinge: mit Herz, Kompetenz und starkem Teamgeist. Ihr Dank galt den Lehrkräften, Schulleitungen, Eltern und allen Beteiligten, die leuchtende Beispiele für gelebte Vielfalt und starke Gemeinschaft seien. Das Schulprofil Inklusion basiert auf einem Bildungs- und Erziehungskonzept, das die individuellen Bedürfnisse – insbesondere von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem und besonderem Förderbedarf – konsequent in den Mittelpunkt stellt. An den Profilschulen arbeiten Lehrkräfte verschiedener Fachrichtungen eng zusammen. Ziel ist es, für jeden Schüler und jede Schülerin passende Lernangebote zu schaffen und ein Schulleben zu gestalten, in dem gemeinsames Lernen selbstverständlich ist. Mit inzwischen 544 Schulen in ganz Bayern zeigt das Programm eindrucksvoll, wie sich die inklusive Schullandschaft kontinuierlich weiterentwickelt. Der Freistaat unterstützt diesen Weg auch weiterhin: Zum aktuellen Schuljahr wurden erneut zusätzliche Stellen geschaffen, die ausschließlich der Inklusion zugutekommen und gezielt den Ausbau entsprechender Angebote fördern. Schon heute hat die FOSBOS Neuburg durch die Arbeit am Schulprofil Inklusion enorm an Expertise und Professionalität im Umgang mit allen Schülerinnen und Schülern gewonnen. Ministerin Stolz formulierte zum Abschluss eine klare Zukunftsperspektive. Das Ziel für ganz Bayern sei eine große inklusive Region – geprägt von Gleichberechtigung, Toleranz und Respekt, die aktiv gelebt werden. Die Botschaft des Vormittags bleibt gültig, auch für die FOSBOS Neuburg: Inklusion gelingt dort, wo Menschen einander ernst nehmen, unterstützen und gemeinsam arbeiten. Das Inklusions-Team der FOSBOS wird die Zusammenarbeit zwischen Ansprechpartnern, Schulleitung und Kooperationspartner auch in Zukunft noch weiter vertiefen und auch in der Breite fortführen.   Foto: Von links nach rechts: Dr. Jens Müller (Mitarbeiter MB-Ost) – Benjamin Wipfler (Profilkoordinator FOSBOS Neuburg) – Dr. Eva Hertle (Schulleiterin BSZ Neuburg) – Christine Voglgsang (Regens-Wagner-Berufsschule Schrobenhausen) – Martina Wenzel (FOSBOS Neuburg, Weitere Ständige Vertreterin der Schulleiterin) – Anna Stolz (Bayerische Staatsministerin für Unterricht und Kultus)

Erste Hilfe für die Seele

FOSBOS Neuburg setzt Zeichen für gelebte Mitmenschlichkeit
29.10.2025 Wie erkenne ich, dass jemand in seelischer Not ist? Wie kann ich helfen, ohne mich selbst zu überfordern? Und was kann ich tun, wenn eine Person in meinem Umfeld dringend Unterstützung braucht? Mit diesen und ähnlichen Fragen setzten sich 13 Schülerinnen und Schüler der FOSBOS Neuburg in einem besonderen Workshop auseinander: dem „Erste-Hilfe-Kurs für die Seele – Helfen in seelischer Not“. Ziel der Schulung war es, ein praktisches Handlungsmuster zu vermitteln, das dabei hilft, in seelischen Krisen richtig zu reagieren. Unter dem Leitsatz „Sehen – Sprechen – Vernetzen“ lernten die Teilnehmenden, aufmerksam hinzuschauen, offen das Gespräch zu suchen und bei Bedarf professionelle Hilfe einzubeziehen. Denn: Jeder kann Ersthelferin oder Ersthelfer sein – egal ob bei körperlichen oder seelischen Problemen. Im Mittelpunkt stand dabei kein theoretischer Unterricht, sondern das gemeinsame Arbeiten an echten Lebenssituationen. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre eigenen Erfahrungen einbringen, Fragen stellen und sich über persönliche Erlebnisse austauschen. So entstand ein intensiver, praxisnaher Dialog, der Mut machte, Verantwortung füreinander zu übernehmen und seelische Not nicht zu übersehen. Niedrigschwellig, alltagsnah und mit großem Respekt vor den individuellen Grenzen der Teilnehmenden wurde vermittelt, dass Zuhören, Wahrnehmen und Handeln oft der erste Schritt zur Hilfe sein können. Das Fazit der Teilnehmenden war am Ende des Workshops eindeutig: Der Kurs hat nicht nur das Bewusstsein für psychische Gesundheit gestärkt, sondern auch das Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit gefördert. In einer Zeit, in der seelische Belastungen in Schule, Familie und Freundeskreis immer häufiger Thema sind, leistet die FOSBOS Neuburg mit dieser Initiative einen wertvollen Beitrag zur Förderung von Empathie, Achtsamkeit und gegenseitiger Unterstützung. Denn Erste Hilfe ist nicht nur eine Frage der medizinischen Versorgung – sie beginnt oft mit einem offenen Blick, einem ehrlichen Gespräch und der Bereitschaft, füreinander da zu sein.

Seminar „Tausendsassa Fahrrad“

03.10.2025 160 Kilometer, vier Regierungsbezirke, zwei Tage – das Seminar „Tausendsassa Fahrrad“ war eine Tour der besonderen Art. Von Treuchtlingen bis zum Donaudurchbruch bei Weltenburg ging es per Rad durch Mittelfranken, Schwaben, Oberbayern und Niederbayern. Der Weg führte entlang von Möhrenbach, Gailach und Altmühl, vorbei an Felsformationen, Steinbrüchen, Schlössern und Burgen – begleitet vom stetigen Regen und gelegentlichen Wildbegegnungen mit Rehen und Hirschen. Der Start war holprig: Zugverspätung und Starkregen zwangen zur Kürzung der ersten Etappe um 20 km. Was für manche nur „Wellen“ im Gelände waren, bedeutete für andere echte Berge – mental wie physisch. Doch alle meisterten ihre persönlichen Höhen und Tiefen. Das Highlight: Die Schifffahrt durch den Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg – das Ziel der Reise. Am Ende stand nicht nur die sportliche Leistung, sondern auch die Erkenntnis: Radfahren ist mehr als Fortbewegung. Es ist Erlebnis, Herausforderung und Lebensschule zugleich. Es geht auf und ab – aber immer weiter.