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Fachpraktische Ausbildung in der Fachrichtung Sozialwesen

Verfasst am: 25.07.2018

Die Fachpraktische Ausbildung (FPA) findet in der 11. Klasse statt und besteht in der Fachrichtung Sozialwesen u.a. aus zwei Praktikas - einem Praktikum im Erzieherischen Bereich (z.B. KiTa) und einem im Pflegerischen Bereich (z.B. Seniorenheim). Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Bereiche der erzieherischen und pflegerischen Arbeit kennen.

Zusätzlich findet in der Schule die Fachpraktische Anleitung statt. In diesem Unterricht stellen die Schülerinnen und Schüler u. a. ihre Einrichtungen vor und reflektieren ihr Verhalten und Handeln im Praktikum. Um die Selbst- und Fremdwahrnehmung besser einschätzen zu können, werden Rollenspiele zur verbalen und nonverbalen Kommunikation angeboten.

Um die Praxis mit Theoretischen Inhalten zu vertiefen und um diese Fachpraktische Anleitung noch interessanter zu gestalten, werden jedes Jahr verschiedene Referenten für Fachvorträge eingeladen und weitere Veranstaltungen angeboten.

 

Im Schuljahr 2017/2018 gab es in der Fachpraktischen Anleitung in der Fachrichtung Sozialwesen folgende Fachvorträge und Veranstaltungen:

 

FPA_Demenz2

Frau Schorer, Pflegedienstleiterin vom Seniorenheim St. Augustin in Neuburg informierte die Klasse 11 Sa/b in einem abwechslungsreichen Vortrag über die Risikofaktoren, Demenz zu bekommen, die Prophylaxe, die Demenz- und Behandlungsfomren sowie den Umgang mit Bewohnern bzw. Patienten, die daran erkrankt sind.

 

FPA_Trauer2

Im Pflegepraktikum kommen die Schüler mit Sterben, Tod und Trauer in Berührung. Der Vortrag von Herrn Kugler, Diakon von der Diözese Augsburg gab Hilfestellung, wie die Schüler mit ihrer,aber auch der Trauer der Angehörigen umgehen können.

 

FPA_JVA2

Frau Haderlein, Sozialabeitern und Frau Mörtel, Studentin der Sozialen Arbeit zeigten ein mögliches Berufsfeld der Sozialen Arbeit im Bereich der Ressozialisierung auf – die JVA Neuburg. Sie erzählten den Schülern u. a. wie der Tagesablauf eines Häftlings gestaltet ist, erklärten ihnen, dass die Schüler dort die Schule besuchen und auch eine Ausbildung absolvieren. Sehr spannend für die Schüler waren die Briefe von Häftlingen für die Schüler vor, wie es ihnen in der JVA geht.

 

Am Ende des Schuljahres gab es das Sportfest des Sozialzentrums der AWO im Englischen Garten. Hier unterstützten die Schülerinnen und Schüler der FOS die Sophie-Scholl-Schule (Kinder und Jugendliche mit einer geistigen Behinderung, die einer besonderen individuellen Förderung bedürfen) beim Aufbau und Abbau der Stationen und der Durchführung.