14. Dezember

Regionale Küche für den Klimaschutz

13.12.2020

Think global, eat local

 

Eigentlich, so könnte man argumentieren, ist auch längst egal, wann was bei uns wächst, denn im Supermarkt gibt es sowieso alles immer. Erdbeeren im Dezember und Kürbis im August – kein Problem. Doch die vermeintliche Freiheit, alles jederzeit kaufen zu können, hat einen hohen Preis: Wir machen uns komplett abhängig von Importen und zerstören das Klima mit den Emissionen der irrsinnigen Transportwege. Wir unterstützen den Anbau von Gemüse und Obst in Regionen, die sowieso schon unter Wassermangel leiden. Wir essen Obst und Gemüse, das nach nichts schmeckt und kaum noch Vitamine hat, nachdem es um die halbe Welt geflogen wurde.

Auch während der Saison sollte man beim Einkauf darauf achten, woher die Lebensmittel stammen: Im August muss man hier wirklich keine Tomaten aus Spanien kaufen. Saisonales Gemüse und Obst gibt’s längst nicht nur im Supermarkt – gerade dort ist die Auswahl an regional Erzeugtem oft klein. Und: Auch saisonales Gemüse sollte man am besten aus Bio-Anbau kaufen, um auszuschließen, dass dafür giftige Pestizide und Dünger verwendet wurden.

Das beste saisonale Bio-Gemüse aus deiner Region gibt es auf dem Wochenmarkt, im gut sortierten Bioladen oder in der Gemüsekiste. Du unterstützt damit die regionale Bio-Landwirtschaft und bekommst gesundes, hochwertiges Obst und Gemüse. 

Das kannst Du konkret tun:  Achte bei deinem nächsten Einkauf darauf, dass dein Obst und Gemüse regional angebaut wurde und/oder gerade Saison hat.

Schau hier mal rein: